Archivi LUGBZ

Ciao a tutti,

non trovo più il vecchio sito del LUGBZ. Com'è l'URL del sito archiviato?

Patrick

non trovo più il vecchio sito del LUGBZ. Com'è l'URL del sito
archiviato?

Ciao,

http://www.lugbz.org/lugbz-archives/www.lugbz.org_mirror/

Bye,
Chris.

Chris Mair schrieb:

http://www.lugbz.org/lugbz-archives/www.lugbz.org_mirror/

Danke!

Habe das Dokument mit der Netiquette übertragen. Es ist noch ein wenig
anzupassen...

http://www.lugbz.org/docs/netiquette/netiquette-der-mailingliste-der-linux-user-group-bolzano-bozen-bulsan

lg,
Patrick

Hallo allerseits!

Habe ein etwas deftiges Problem. Ich habe im Mandriva Control Center die
/home Partition verkleinert (natürlich ohne die Daten vorher zu sichern
...) und nun (nach einem Neustart) scheint die Partition nicht mehr im
ext3-Format auf bzw. kann das System gar nicht mehr darauf zugreifen, weil
sie anscheinend neu formatiert werden muss. Nur kann ich die Partition
schlecht formatieren, da sich alle meine Daten dort befinden (befanden?).
Die Partition scheint jetzt leer zu sein, zumindest scheinen im rescue
mode keine Daten auf, wenn ich ls /home eingebe.
Hat jemand eine Idee, wie ich die Partition bzw. Daten eventuell noch
retten könnte?
Besten Dank im voraus!

lg, Andreas

Hallo Andreas,

Habe ein etwas deftiges Problem. Ich habe im Mandriva Control Center die
/home Partition verkleinert (natürlich ohne die Daten vorher zu sichern
...) und nun (nach einem Neustart) scheint die Partition nicht mehr im
ext3-Format auf bzw. kann das System gar nicht mehr darauf zugreifen, weil
sie anscheinend neu formatiert werden muss. Nur kann ich die Partition
schlecht formatieren, da sich alle meine Daten dort befinden (befanden?).
Die Partition scheint jetzt leer zu sein, zumindest scheinen im rescue
mode keine Daten auf, wenn ich ls /home eingebe.

Entschuldige die dumme Frage, aber das nachdem du die /home gemounted hast?
Und wenn ja, wie hast du sie gemounted, ohne den Format zu kennen?
Was gibt dir den fdisk fuer die Patrition fuer Infos?

Andrea

Hi Andreas,

so wie du das Problem schilderst dürfte nur die Partitiontabelle nicht mehr
(richtig) vorhanden sein. Du kannst die Partitionstabelle mit zum Beispiel
cfdisk wiederherstellen, dabei werden die Daten nicht gelöscht. Zur Sicherheit
solltest du jedoch ein Backup von der gesamten Platte machen, zum Beispiel mit dd.

mfg

Alex

Stimmt, da konnte ja gar nichts drinnen sein ...

Also, fsdisk ergibt (die betroffene Partition ist /dev/sda6):

# fdisk -l

Platte /dev/sda: 320.0 GByte, 320072933376 Byte
255 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 38913 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 16065 × 512 = 8225280 Bytes
Disk identifier: 0xebcafb64

   Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sda1 * 1 1019 8185086 83 Linux
/dev/sda2 1020 38912 304375522+ 5 Erweiterte
/dev/sda5 1020 1656 5116671 82 Linux Swap / Solaris
/dev/sda6 1657 38912 299258788+ 83 Linux

Platte /dev/sdb: 1028 MByte, 1028653056 Byte
2 Köpfe, 63 Sektoren/Spuren, 15945 Zylinder
Einheiten = Zylinder von 126 × 512 = 64512 Bytes
Disk identifier: 0x00b522e9

   Gerät boot. Anfang Ende Blöcke Id System
/dev/sdb1 * 1 15946 1004528 6 FAT16

# fdisk /dev/sda6
Das Gerät enthält weder eine gültige DOS-Partitionstabelle,
noch einen „Sun“, „SGI“ oder „OSF disklabel“
Building a new DOS disklabel with disk identifier 0x08417ac8.
Changes will remain in memory only, until you decide to write them.
After that, of course, the previous content won't be recoverable.

Die Anzahl der Zylinder für diese Platte ist auf 37255 gesetzt.
Daran ist nichts verkehrt, aber das ist größer als 1024 und kann
in bestimmten Konfigurationen Probleme hervorrufen mit:
1) Software, die zum Bootzeitpunkt läuft (z. B. ältere LILO-Versionen)
2) Boot- und Partitionierungssoftware anderer Betriebssysteme
   (z. B. DOS FDISK, OS/2 FDISK)
Warnung: Schreiben wird ungültiges Flag 0x0000 in Part.-tabelle 4 korrigieren

Wie gesagt, sda6 ist die /home Partition. Kannst du mit obigem etwas
anfangen?

lg, Andreas

Hallo Alex,

welchen Befehl sollte ich in cfdisk ausführen, um die Tabelle wieder
herzustellen? Danke!

lg, Andreas

Die Partitionstabelle sollte laut "fdisk -l" Ausgabe noch vorhanden sein,
somit erledigt sich mein Vorschlag. Wenn du die Partition mountest bekommst da
eine Fehler? Könntest den mal posten.

mfg

Alex

Hi,

ich wuerde jetzt mal auf jeden Fall ein backup image der ganzen
platte machen: boote mit einer live cd und kopier das image auf
eine externe platte oder so.

Dann erste wuerde ich weiterexperimentieren...

Bye,
Chris.

Hallo

Sehr guter Vorschlag! Noch ein Tipp: Wenn das z.B. mit g4l oder was
aehnlichem passiert, dann bitte im RAW-Mode oder gleich mit dd. Bei g4l
im File-Mode wird glaub ich parimage benutzt, das bei vorhandenen
Dateisystemen nur jene Teile sichert, die auch belegt sind. Dein
Dateisystem sieht nun alles andere als gesund aus, deshalb mit dd oder
wie bei g4l im RAW-Mode. Wenn du es mit dd machst, kannst du das Image
dann auch mounten und mal darin ein paar Tests machen

Happy Hacking!
~Karl

Chris Mair schrieb:

ok, da muss ich wohl bis morgen warten und eine externe festplatte kaufen.

wie würde dann ein richtiger dd befehl aussehen, dd if=/dev/sda6
of=/dev/sdx (oder so)?

lg, andreas

Hallo

Du musst nicht unbedingt eine Geraetedatei angeben, du kannst in eine
Datei schreiben. Dazu wurd ich eine Blockgroesse angeben, weil er sonst
Byte fuer Byte kopiert und das alles eher langsam geht, z.B. so:

    dd if=/dev/sda6 of=/media/disk/Dateiname_image bs=512

    dd if=/dev/sda of=/.... fuer die ganze Platte

Vorher musst du die externe Platte von FAT auf ext3 oder ein anderes
geeignetes Dateisystem bringen.

Du kannst das Image dann als loop-Device mounten

    mount -o loop /mdia/disk/Dateiname_image /mnt/Zielverzeichnis

/mnt/Zielverzeichnis musst du vorheranlegen, dort ist dann der Inhalt
des Dateisystems sichtbar.

Ich hab nie ein fsck auf ein Image durchgeführt, regt sich fsck da auf
oder geht das eigentlich auch ohne Probleme? Dann koennte man direkt im
Image arbeiten.

Happy Hacking!
~Karl

Andreas Weiss schrieb:

dd if=/dev/sda6 of=image.dd würd ich machen. Ansonsten muss die Zielpartition
gleich groß sein wie die alte.

Hallo, hier bin ich wieder. Bei dieser Gelegenheit kann ich etwas fragen,
womit ich jedes Mal kämpfe: mit welchem Befehl finde ich heraus, mit
welchem dev/sdx-Namen ein angestecktes USB-Gerät ansprechbar ist?
lsusb gibt das nicht preis und fdisk kann ich nur als root ausführen. Gibt
es einen Befehl, der mir z.b. sagt:
Meine-USB-HHD ist auf /dev/sdb
Mein USB-Flash ist auf /dev/sdc
usw.

Danke!

lg, Andreas

Hallo Andreas

Ich benutze dafuer "dmesg"

Bye, Karl

Andreas Weiss schrieb:

dmesg | grep sd

oder eleganter und effizienter:

fdisk -l

mfg

Alex

Andreas Weiss schrieb:

Hallo allerseits!

Habe ein etwas deftiges Problem. Ich habe im Mandriva Control Center die
/home Partition verkleinert (natürlich ohne die Daten vorher zu sichern
...) und nun (nach einem Neustart) scheint die Partition nicht mehr im
ext3-Format auf bzw. kann das System gar nicht mehr darauf zugreifen, weil
sie anscheinend neu formatiert werden muss. Nur kann ich die Partition
schlecht formatieren, da sich alle meine Daten dort befinden (befanden?).
Die Partition scheint jetzt leer zu sein, zumindest scheinen im rescue
mode keine Daten auf, wenn ich ls /home eingebe.
Hat jemand eine Idee, wie ich die Partition bzw. Daten eventuell noch
retten könnte?

Was ich dem Thread entnehme, werde ich jetzt schon zu spät mit meinen Tips
kommen, aber es muss jeder mal Lehrgeld zahlen :wink:

Was mir bei jeglichen Problemen mit kaputten Partitionstabellen gelöschten
(nicht gewipten) Daten geholfen hat, war _testdisk_.

Oberstes Gebot ist aber, nichts mehr auf die Platte schreiben, nur mehr lesen
und wenn möglich auf eine Sicherungsplatte schieben. Dazu hilft eine
(mindestens gleich) große Platte und _dd_ oder in besonderen Härtefällen _ddrescue_.

Wünsche noch viel Erfolg!

grüsse

ando