Corrupt audio discs, aka "Copy-Protected CDs"

Bin über die Seite von xmms auf folgende gestoßen:
http://uk.eurorights.org/issues/cd/quick/

Wollte mal die Liste um ihre Meinung und evtl. Erfahrungen zum Thema
befragen.

mfg.
Patrick

Bin über die Seite von xmms auf folgende gestoßen:
http://uk.eurorights.org/issues/cd/quick/

Wollte mal die Liste um ihre Meinung und evtl. Erfahrungen zum Thema
befragen.

Solange diese sogenannten CDs nicht die "Compact Disc digital
audio" Marke benutzen: fine with me.

Jeder sollte frei sein soviel Schrott zu verkaufen wie er moechte,
ich als Konsument bin ja (noch) frei den Schrott im Laden liegen
zu lassen.

Beim gegenwaertigen Trend den Konsumenten zu kriminalisieren
und sich proprietaere Formate aus den Fingern zu saugen stellt
sich allerdings die Frage wielange ich diese Freiheit noch
geniessen kann.

Bye, Chris.

Solange diese sogenannten CDs nicht die "Compact Disc digital
audio" Marke benutzen: fine with me.

Jeder sollte frei sein soviel Schrott zu verkaufen wie er moechte,
ich als Konsument bin ja (noch) frei den Schrott im Laden liegen
zu lassen.

Hier frage ich mich aber schon, wer von uns beachtet solche Kennungen?
Der Standardkonsument sicher nicht. Das große Problem besteht darin,
dass die Musikproduzenten (z.B. Sony) ihre CDs nur mehr auf solchem
Schrott prodizieren. Dies hat zur Folge, dass es zum Defacto-Standard
wird und die armen Konsumenten müssen sich anpassen, nicht umgekehrt.
Die Macht ist eben auf der falschen Seite.

Beim gegenwaertigen Trend den Konsumenten zu kriminalisieren
und sich proprietaere Formate aus den Fingern zu saugen stellt
sich allerdings die Frage wielange ich diese Freiheit noch
geniessen kann.

Bist du dir sicher, dass du noch so frei bist? Was wenn du das letzte
Album deiner Lieblingsgruppe haben willst, um deine Sammlung zu
vervollständigen. Jetzt musst du entweder deine Sammlung aufgeben oder
eines dieser Formate in kauf nehmen. So entstehen Defacto-Standards.

mfg.
Patrick

Hi.

> Solange diese sogenannten CDs nicht die "Compact Disc digital
> audio" Marke benutzen: fine with me.
>
> Jeder sollte frei sein soviel Schrott zu verkaufen wie er moechte,
> ich als Konsument bin ja (noch) frei den Schrott im Laden liegen
> zu lassen.

Hier frage ich mich aber schon, wer von uns beachtet solche Kennungen?
Der Standardkonsument sicher nicht. Das große Problem besteht darin,
dass die Musikproduzenten (z.B. Sony) ihre CDs nur mehr auf solchem
Schrott prodizieren. Dies hat zur Folge, dass es zum Defacto-Standard
wird und die armen Konsumenten müssen sich anpassen, nicht umgekehrt.
Die Macht ist eben auf der falschen Seite.

Im Falle Audio-CD geht der Schuss wohl nach hinten los, schliesslich
nimmt der Produzent damit bloss noch einen Grund weg sich die Original-CD
zu kaufen und treibt die Konsumenten noch mehr in die Illegalitaet
(die ich uebrigens ablehne).

In anderen Faellen ist es freilich schlimmer. Zum Beispiel bei
der DVD mit diesen Regionalcodes und dem Abspielschutz CSS, von
dem manche Produzenten glauben es sei ein Kopierschutz.
In diesem Fall hat GNU/Linux ganz gehoerig gelitten, ist es in den
USA doch noch immer verboten freie DVD Abspiel-Software zu
vertreiben, da diese mit Hilfe von reverse engineering erreicht wurde,
was in den USA strafbar ist.

Ich schaetze, das DVD Debakel hat keinen einzigen Raubkopierer
behindert aber tausende ehrliche GNU-ler und hunderttausende ehrliche
Besitzer von Playern mit Regionalcode vor den Kopf geschlagen.

Ich besitze uebrigens keine DVDs und habe auch nicht vor, mir
welche zuzulegen.

> Beim gegenwaertigen Trend den Konsumenten zu kriminalisieren
> und sich proprietaere Formate aus den Fingern zu saugen stellt
> sich allerdings die Frage wielange ich diese Freiheit noch
> geniessen kann.
>

Bist du dir sicher, dass du noch so frei bist? Was wenn du das letzte
Album deiner Lieblingsgruppe haben willst, um deine Sammlung zu
vervollständigen. Jetzt musst du entweder deine Sammlung aufgeben oder
eines dieser Formate in kauf nehmen. So entstehen Defacto-Standards.

Aehm... nein.
Mach aus "diese Freiheit" in meinem letzten Absatz "diesen Rest der
Freiheit".

Bye, Chris.