lilo/grub neue Grenzen?

Hallo

Ich hab mit einem Schueler Fedora core 3 auf seinem schoenen Notebook
installiert und dabei sind uns Probleme mit dem Bootloader begegnet.
Weder grub, noch lilo mit lba32 koennen Linux booten. Lilo steht bei
"L", ohne Fehlernummer? grub gibt aus "load stage 1,5 ... loading ..."
und fertig, d.h. meines Wissens, dass grub nicht auf die Partition
zugreifen kann.

Die Konfiguration ist so, dass zuerst ca. 55 G fuer das andere
Betriebssystem verwendet werden, der Rest steht fuer Linux zur
Verfuegung. Die Platte hat ca. 155.000 Zylinder, die erste
Linuxpartition startet ca. bei Zylinder 110.000! Lilo hat kein Problem
mehr mit den 1024 Zylinder, ich hab aber keine neuen Grenzen gefunden.
Kann es sein, dass im Bootblock statt der alten 10 Bit jetzt 16 Bits zur
Adressierung der Zylinder verwendet werden? Weiss da jemand mehr?

Danke
Karl

Ich würde vorschlagen die Partition des anderen Systems auf ca 10GB zu
verkleinern da es ohnehin nicht sehr sinnvoll ist seine daten auf der selben
Partition wie das andere System zu speichern. Anschliesend an den 10GB linux
zu installieren und nachdem eine Daten-partition zu erstellen. Da ich mal
vermute dass das andere System auf einer NTFS-Partition installiert ist würde
es sowieso probleme geben wenn der user nachher auf seine Daten zugreifen
will da der NTFS-Treiber ja immer noch nicht wirklich einwandfrei
funktioniert... Zum verkleinern könnte man Partition Magic verwenden. Wenn
dafür allerdings keine Lizenz vorliegt könnte man auch eine SuSE Live-CD
nehmen und mit Yast die Änderungen durchführen (Ausser ihr wollt SuSE
installieren. Dann gehts sowieso während der installation). Ob fdisk oä
mittlerweile auch die Größe von Partitionen ändern kann weiss ich nicht.

good luck!

Michael Zanetti wrote:

Ich würde vorschlagen die Partition des anderen Systems auf ca 10GB zu
verkleinern da es ohnehin nicht sehr sinnvoll ist seine daten auf der selben
Partition wie das andere System zu speichern. Anschliesend an den 10GB linux
zu installieren und nachdem eine Daten-partition zu erstellen. Da ich mal
vermute dass das andere System auf einer NTFS-Partition installiert ist würde
es sowieso probleme geben wenn der user nachher auf seine Daten zugreifen
will da der NTFS-Treiber ja immer noch nicht wirklich einwandfrei
funktioniert... Zum verkleinern könnte man Partition Magic verwenden. Wenn
dafür allerdings keine Lizenz vorliegt könnte man auch eine SuSE Live-CD
nehmen und mit Yast die Änderungen durchführen (Ausser ihr wollt SuSE
installieren. Dann gehts sowieso während der installation). Ob fdisk oä
mittlerweile auch die Größe von Partitionen ändern kann weiss ich nicht.

good luck!

Hallo Michael

Die Neuorganisation der Partitionen waer sicher eine gute Moeglichkeit,
man koennte auch ein anderes Betriebssystem rauswerfen :wink: Ich glaub ich
hab jetzt den Grund gefunden, warum es nicht funktioniert. In der Large
Disk HOWTO ist dokumentiert, dass lilo mit HDIO_GETGEO ioctl die
Geometrie der Platte abfragt. Die Zylinder werden als 16Bit
zurueckgeliefert, also kann nur eine Geometrie innerhalb 65535 Zylinder
korrekt geliefert werden. Ein manueller Eintrag der Geometrie duerfte
Abhilfe schaffen, habe den Rechner aber nicht hier und kann es nicht
testen. Auch grub fragt die Geometrie nicht anders ab, also hat grub das
gleiche Problem.

    http://www.tldp.org/HOWTO/Large-Disk-HOWTO.html

Danke
Karl