Linux embedded system oder minimal system?

Hallo Liste!
Ich muss ein JavaProject auf einem Linux-minimalsystem zum laufen bringen...so sond mal die Anweisungen meines Projektleiters...nun habe ich herumgestöbert und bin auf die Begriffe "embedded Linux" und "Linux Minimalsystem" gestoßen. da ich mich in dem Bereich noxh nie was gemacht habe, möchte ich euch fragen, was da genau der Unterschied ist.
Weiters:
Kennt ihr Hersteller?
Wie schwierig ist es ein JRE 1.5.x und OSGi darauf zum Laufen zu bringen und warum ist das schwer?
Wie schaut es da mit den Speicher aus und wie groß sind diese?
Wie erfolgt eigentlich der Zugriff auf solche Systeme?
Habe diese Systeme eine CPU, oder? Sonst würde JRE ja kaum laufen können...

Wär super wenn ihr mir da helfen könntet

lg Günther

attachment.htm (986 Bytes)

Hallo Liste!
[embedded Linux vs. Linux minimal system]

Embedded Linux wird alles moegliche genannt, je nach Laune des Herstellers.

Ich wuerde beides so einteilen:

- embedded Linux: Linux (meistens uClinux) auf Prozessoren ohne Memory
Management Unit fuer "kleine" Tasks, oder fuer Realtime-Aufgabenm, optimiert
auf minimale HW-Kosten, Stromverbrauch etc. Typische Frequenzen der
Prozessoren sind 60MHz o.Ae (z.B: Freescale ColdFire).
Java auf solchen Maschinen durefte nicht sehr einfach einzurichten sein.

- Minimal Linux: eine normale Linux-Installation, die auf minimalen
Speicherverbraus (RAM oder eher Hard Disk) optimiert ist. Interessante Boards
sind standard PC/104 boards (Eine Motherboard mit allen Standard-Anschluessen
eines PC, Pentium-aehnliche Prozessor mit ueblicherweise 166MHz-500MHz).
Uebliche Einsatzgebiete sind z.B. Router/Firewall, Kiosk-Systeme, etc.

Kennt ihr Hersteller?

z.B. AAEON, Arcom, Kontron als Hersteller von PC/104 systemen.

Wie schwierig ist es ein JRE 1.5.x und OSGi darauf zum Laufen zu bringen
und warum ist das schwer? Wie schaut es da mit den Speicher aus und wie
groß sind diese?

Wenn du PC/104 boards nimmst, dann ist das nicht so schwierig. Das groesste
Problem ist die "Hard Disk", da man meistens (industrielle) CompactFlash
verwendet. Das bedeutet: du hast maximal x MB (normalerweise 128MB - 1GB) zur
Verfuegung und du hast nur eine begrenzte Zahl write-cycles (CompactFlash
werden sektorweise geloescht und wiederbeschrieben). Deshalb wird bei solchen
Systemen das Fylesystem read-only gemountet. (Siehe Kiosk-HOWTO fuer Details,
wie man soetwas aufsetzen kann)

Die groesste Schwierigkeit duerfte m.E. sein, eine grafische Applikation (sei
es nun in Java oder was auch immer) so zu programmieren, dass sie mir den
begrenzten Ressourcen einer PC/104 auskommt. (Alle Chips auf solchen System
sind dimensioniert, um luefterlos zu funktionieren.)

Wie erfolgt eigentlich der Zugriff auf solche Systeme?
Habe diese Systeme eine CPU, oder? Sonst würde JRE ja kaum laufen
können...

Du hast exakt die gleiche Umgebung (oder fast) wie auf einem Standard-PC:
ISA-Bus, PS/2 Anschluss fuer Maus und Tastatur, typischerweise 128MB RAM,
eine integrierte Grafikkarte mit mindestens VGA Aufloesung, serielle
Schnittstellen, USB, Ethernet, IDE bus etc.

HTH, Thomas

Also das sind sozusagen einfach reduzierte PCs mit optimiertem Linux...ok
Was kosten solche Minimal Linuxsysteme so?

Wie sind da die Speicher organisiert? Wenn ich so an die 150 MB benötige
(JAVA-Project (5MB),OSGi-Plattform(25MB),JRE1.5.x(...MB),libhid (a HID access-library in C)) wo und wie werden diese abgelegt? Du sprichst von Harddiscs?

Also mein Programm benötigt eigentlich keine grafische Oberfläche wenn du das mit Applikation meinst...auf den minimalPC wird per Netzwerk über einen Browser zugegriffen, der dann via applet oder html-page mit ihm kommuniziert...

dann brauch ich ja keinen X-Server oder? Oder wie meinst du das mit
"grafischer Applikation"?

lg

Thomas Pircher <tehpeh(a)gmx.net> schrieb: On Monday 12 December 2005 09:15, Günther Obrist wrote:

Hallo Liste!
[embedded Linux vs. Linux minimal system]

Embedded Linux wird alles moegliche genannt, je nach Laune des Herstellers.

Ich wuerde beides so einteilen:

- embedded Linux: Linux (meistens uClinux) auf Prozessoren ohne Memory
Management Unit fuer "kleine" Tasks, oder fuer Realtime-Aufgabenm, optimiert
auf minimale HW-Kosten, Stromverbrauch etc. Typische Frequenzen der
Prozessoren sind 60MHz o.Ae (z.B: Freescale ColdFire).
Java auf solchen Maschinen durefte nicht sehr einfach einzurichten sein.

- Minimal Linux: eine normale Linux-Installation, die auf minimalen
Speicherverbraus (RAM oder eher Hard Disk) optimiert ist. Interessante Boards
sind standard PC/104 boards (Eine Motherboard mit allen Standard-Anschluessen
eines PC, Pentium-aehnliche Prozessor mit ueblicherweise 166MHz-500MHz).
Uebliche Einsatzgebiete sind z.B. Router/Firewall, Kiosk-Systeme, etc.

Kennt ihr Hersteller?

z.B. AAEON, Arcom, Kontron als Hersteller von PC/104 systemen.

Wie schwierig ist es ein JRE 1.5.x und OSGi darauf zum Laufen zu bringen
und warum ist das schwer? Wie schaut es da mit den Speicher aus und wie
groß sind diese?

Wenn du PC/104 boards nimmst, dann ist das nicht so schwierig. Das groesste
Problem ist die "Hard Disk", da man meistens (industrielle) CompactFlash
verwendet. Das bedeutet: du hast maximal x MB (normalerweise 128MB - 1GB) zur
Verfuegung und du hast nur eine begrenzte Zahl write-cycles (CompactFlash
werden sektorweise geloescht und wiederbeschrieben). Deshalb wird bei solchen
Systemen das Fylesystem read-only gemountet. (Siehe Kiosk-HOWTO fuer Details,
wie man soetwas aufsetzen kann)

Die groesste Schwierigkeit duerfte m.E. sein, eine grafische Applikation (sei
es nun in Java oder was auch immer) so zu programmieren, dass sie mir den
begrenzten Ressourcen einer PC/104 auskommt. (Alle Chips auf solchen System
sind dimensioniert, um luefterlos zu funktionieren.)

Wie erfolgt eigentlich der Zugriff auf solche Systeme?
Habe diese Systeme eine CPU, oder? Sonst würde JRE ja kaum laufen
können...

Du hast exakt die gleiche Umgebung (oder fast) wie auf einem Standard-PC:
ISA-Bus, PS/2 Anschluss fuer Maus und Tastatur, typischerweise 128MB RAM,
eine integrierte Grafikkarte mit mindestens VGA Aufloesung, serielle
Schnittstellen, USB, Ethernet, IDE bus etc.

HTH, Thomas

attachment.htm (3.72 KB)

Also das sind sozusagen einfach reduzierte PCs mit optimiertem Linux...ok
Was kosten solche Minimal Linuxsysteme so?

Achtung, die PCs kommen ohne Betriebssystem. Was du auf dann als BS
verwendest, ist deine Sache.

Muss es eigentlich "embedded" sein, also ein "sytem on a board"? Bitte gib das
Einsatzgebiet an. Muss das System industriell (also mit erweiterten
Temperaturbereich, robust gegen Stoereinwirkungen) sein, oder darf es
Consumer Hardware sein? Evtl. koennte auch ein Openbrick fuer dich
interessant sein.

Ich habe fuer eine AAEON Gene 4312 ca. 300.000-350.000 Lit in Erinnerung. Wie
aktuell diese Information ist, sieht man an der Waehrungsangabe. (Ich arbeite
damit, muss sie aber nicht einkaufen :slight_smile:

Wie sind da die Speicher organisiert? Wenn ich so an die 150 MB benötige
(JAVA-Project (5MB),OSGi-Plattform(25MB),JRE1.5.x(...MB),libhid (a HID
access-library in C)) wo und wie werden diese abgelegt? Du sprichst von
Harddiscs?

Besser waere gewesen, wenn ich "Massenspeicher" gesagt haette. Normalerweise
verwendet man CompactFlashs als Massenspeicher (wenn das System stossfest
sein soll). Eine CompactFlash praesentiert sich dem Betriebssystem als
gewoehnliche IDE-Harddisk. Du kannst dann darauf als /dev/hda (oder
meistens /dev/hdc) zugreifen.

Also mein Programm benötigt eigentlich keine grafische Oberfläche wenn du
das mit Applikation meinst...auf den minimalPC wird per Netzwerk über einen
Browser zugegriffen, der dann via applet oder html-page mit ihm
kommuniziert...

dann brauch ich ja keinen X-Server oder? Oder wie meinst du das mit
"grafischer Applikation"?

Sorry. Ich habe "Java" mental sofort mit grafischer Oberflaeche gleichgesetzt.
Wenn du keine GUI brauchst, brauchst du natuerlich auch kein X.

Nebenbei: bei embedded Applikationen koennte boa oder thttpd (habe ich nie
verwendet) eher interessieren als Apache.

Viele Gruesse,
Thomas

Hallo!
Also das Ziel ist es mein OSGi-Java-Projekt auf einem Minimalsystem zum
laufen zu bringen. Ich mache meine Diplomarbeit über ein HID-Gateway, das
sozusagen dem Moeller-Funkbus "zuhört" und auch selbst Daten bzw. Befehle
verschicken kann. Somit ist eine Anbindung an das Netzwerk und Internet
gegeben. Nun, mein Minimalsystem, trägt schlussendlich das Java-Projekt auf
der OSGi-Plattform und macht dieses über das Netzwerk zugänglich. Soweit bin
ich schon fast...
Nun, bin ich halt an der Bestellung eines solchen Gerätes, weiß aber no net
welches. Mein Betreuer in der Firma spricht immer von embedded linux, wobei
er aber ein Minimalsystem meinte, bin glaub ich aber nicht dazu gezwungen.
Das was die Firma interessiert ist, dass man später keinen PC, also Tower
unbedingt braucht, sondern sich einfach das HID-Gateway, das am
"Minimalsystem" (ich nenne es mal so...) hängt, welches dann wieder über den
Ethernetanschluss mit dem Netzwerk kommuniziert, kaufen kann.
Was eine günstigere Lösung ist.

Weiters habe ich ein Programm entwickelt, das den Zugriff auf das Gerät über
das Netzwerk ermöglicht, d.h. dieses Programm kann dann effektiv auf einem
embedded Linux laufen, benötigt es ja nur Linux und eine Bibliothek damit es
läuft(libhid). So kann man dann mal das Gateway unabhängig vom Standort des
PCs per Netzwerk erreichen.

Erstere Lösung ist Pflicht, die Zweite ist nur eine Zusatzübung und sollte
kein Problem darstellen, da das Programm steht und ziemlich stabil läuft.

Also das Anwendungsgebiet ist die Gebäudeautomation Teil des "Intelligenten
Hauses" (wenn du mal was davon gehört hast)

http://www.xcomfort.at/navigation/powerslave,id,4,nodeid,4,_country,at,_lang
uage,de.html

Ich glaub es darf Consumer Hardware sein...was verstehst du unter Openbrick?

Ja, also GUI bietet das Java-projekt an, wird aber nicht am Minimalsystem
selbst aufgerufen...bz. ich hoffe, dass das später mal so funktioniert.

Was meinst du mit boa oder thttpd? Inwiefern? Als browser?

lg

Hallo!
[...]
Ich glaub es darf Consumer Hardware sein...was verstehst du unter
Openbrick?

http://www.openbrick.org
Eine fertige Loesung, koennte fuer dich interessant sein. Wenn schon nicht die
Hardware, dann eventuell die mini-Debian-Loesung.

Vielleicht seid ihr aber auch mit einem einfachen shuttle oder barebone PC
bedient, da wahrscheinlich weder Platzbedarf, noch Leistungsaufnahme, noch
Resistenz gegen Stoereinwirkungen in deinem Fall wichtig sind(?)
In diesem Fall kannst du als Betriebssystem die Standardinstallation deiner
Lieblingsdistribution verwenden. (Nur darfst du dann das Modewort "embedded"
nicht mehr verwenden, was deinem Chef wohl nicht gefallen duerfte :wink:

Ja, also GUI bietet das Java-projekt an, wird aber nicht am Minimalsystem
selbst aufgerufen...bz. ich hoffe, dass das später mal so funktioniert.
Was meinst du mit boa oder thttpd? Inwiefern? Als browser?

Das sind Web-Server welche weniger Ressourcen als Apache verbrauchen, dafuer
aber weniger Optionen bieten. Boa z.B. kann zwar cgi-skripte ausfuehren, php
o.Ae. werden nicht unterstuetzt. Aber wenn du dich nicht selber mit einem
unterdimensionierten Prozessor selber in die Finger schneidest, brauchst du
soetwas gar nicht :slight_smile:

HTH,
Thomas

Hallo,

Thomas Pircher wrote:

Hallo!
[...]
Ich glaub es darf Consumer Hardware sein...was verstehst du unter
Openbrick?

http://www.openbrick.org
Eine fertige Loesung, koennte fuer dich interessant sein. Wenn schon nicht die
Hardware, dann eventuell die mini-Debian-Loesung.

Vielleicht seid ihr aber auch mit einem einfachen shuttle oder barebone PC
bedient, da wahrscheinlich weder Platzbedarf, noch Leistungsaufnahme, noch
Resistenz gegen Stoereinwirkungen in deinem Fall wichtig sind(?)
In diesem Fall kannst du als Betriebssystem die Standardinstallation deiner
Lieblingsdistribution verwenden. (Nur darfst du dann das Modewort "embedded"
nicht mehr verwenden, was deinem Chef wohl nicht gefallen duerfte :wink:

in diesem Fall wäre auch ein Blick auf die mini-ITX und nano-ITX Boards
von Via wert, da kommt embedded noch eher hin. Habe selbst ein mini-ITX
mit 256MB IDE-Flash-Modul als Router und Printserver zu Hause.

Ja, also GUI bietet das Java-projekt an, wird aber nicht am Minimalsystem
selbst aufgerufen...bz. ich hoffe, dass das später mal so funktioniert.
Was meinst du mit boa oder thttpd? Inwiefern? Als browser?

Das sind Web-Server welche weniger Ressourcen als Apache verbrauchen, dafuer
aber weniger Optionen bieten. Boa z.B. kann zwar cgi-skripte ausfuehren, php
o.Ae. werden nicht unterstuetzt. Aber wenn du dich nicht selber mit einem
unterdimensionierten Prozessor selber in die Finger schneidest, brauchst du
soetwas gar nicht :slight_smile:

PHP kann man auch als CGI-Applikation laufen lassen.
Es gibt übrigens auch eigene Java Implementationen, die extra für
embedded Systeme ausgelegt sind (z.B. Kaffe). Lassen sich auch leichter
portieren, wenn es sich mal nicht um die x86-Architektur handelt. Die
Verwendung hängt natürlich davon ab in wie weit dein Java-Projekt von
dem Sun JRE abhängig ist. Bin allerdings kein Java-Programmierer, um
sagen zu können welche genauen Unterschiede diese Implementationen zum
Sun JRE aufweisen.

Hannes

Also hab jetzt mal wieder mit meinem Betreuer gesprochen, und er sagt, der Einkaufspreis sollte um die 100€ liegen. Und er hat mir mal diesen Link gegeben.

Acme Systems srl

und er würde so etwas in Betracht ziehen- jetzt auf einmal.
Soviel zum Thema sich in die Finger schneiden. Er hat gesagt ich soll mir das mal anschauen, ob das überhaupt realisierbar ist, da im Endefekt auf jedem Handy mittlerweile JAva oben ist und das mit der Plattform wird anscheinend auch gehen.

Sicher mit dem Speicherplatz hab ich jetzt Probleme...wie schaut es hier damit aus, dass ich Java draufkrige, das OSGi und mein Project? Was bereitet hier noch Schwerigkeiten?

Hast du Erfahrung mit solchen Geräten? Für Java gibt es so "Cofe" oder so äjnlich, eine JRE_Minimal-Lösung. Für die OSGi-Plattform bin ich noch am nachforschen.

Bitte um Tipps!!

Thomas Pircher <tehpeh(a)gmx.net> schrieb: On Monday 12 December 2005 17:48, Günther Obrist wrote:

Hallo!
[...]
Ich glaub es darf Consumer Hardware sein...was verstehst du unter
Openbrick?

Eine fertige Loesung, koennte fuer dich interessant sein. Wenn schon nicht die
Hardware, dann eventuell die mini-Debian-Loesung.

Vielleicht seid ihr aber auch mit einem einfachen shuttle oder barebone PC
bedient, da wahrscheinlich weder Platzbedarf, noch Leistungsaufnahme, noch
Resistenz gegen Stoereinwirkungen in deinem Fall wichtig sind(?)
In diesem Fall kannst du als Betriebssystem die Standardinstallation deiner
Lieblingsdistribution verwenden. (Nur darfst du dann das Modewort "embedded"
nicht mehr verwenden, was deinem Chef wohl nicht gefallen duerfte :wink:

Ja, also GUI bietet das Java-projekt an, wird aber nicht am Minimalsystem
selbst aufgerufen...bz. ich hoffe, dass das später mal so funktioniert.
Was meinst du mit boa oder thttpd? Inwiefern? Als browser?

Das sind Web-Server welche weniger Ressourcen als Apache verbrauchen, dafuer
aber weniger Optionen bieten. Boa z.B. kann zwar cgi-skripte ausfuehren, php
o.Ae. werden nicht unterstuetzt. Aber wenn du dich nicht selber mit einem
unterdimensionierten Prozessor selber in die Finger schneidest, brauchst du
soetwas gar nicht :slight_smile:

HTH,
Thomas

attachment.htm (2.76 KB)

Sicher mit dem Speicherplatz hab ich jetzt Probleme...wie schaut es hier
damit aus, dass ich Java draufkrige, das OSGi und mein Project? Was
bereitet hier noch Schwerigkeiten?

Du kannst da ja zur Not einen USB-Stick dranhaengen, oder den IDE-Port
nuetzen.

Hast du Erfahrung mit solchen Geräten? Für Java gibt es so "Cofe" oder so
äjnlich, eine JRE_Minimal-Lösung. Für die OSGi-Plattform bin ich noch am
nachforschen.

Nein, mit Axis Prozessoren habe ich noch nie gearbeitet. Auch nicht wirklich
mit Java. Hannes hat schon einen wertvollen Tip geliefert. Vielleicht ist
auch der gcj mit dazugehoerigen Bibliotheken eine Alternative.

Viele Gruesse,
Thomas

Thomas Pircher ha scritto:

Hallo!
[...]
Ich glaub es darf Consumer Hardware sein...was verstehst du unter
Openbrick?

http://www.openbrick.org
Eine fertige Loesung, koennte fuer dich interessant sein. Wenn schon nicht die
Hardware, dann eventuell die mini-Debian-Loesung.

  Nice project I was one of the first sw developer who used MDK for
embedded in 2001 and I am happy to know that choose was good enough to
be apprecciated by others too.
  :-)

  http://www.openbrick.org/en/Members/tn/Article/view

Why have we chosen Mandrake Linux ?

Nexedi developers have chosen the Mandrake Linux operating system
because they found it requires little maintenance thanks to its software
management system which automatically handles package dependencies, and
because this distribution includes very recent versions of most
applications, which is required to deploy reliable systems on recent
hardware. Also, the Mandrake community has been very responsive and able
to provide interesting additions to the core distribution. In
particular, the PLF (http://plf.zarb.org/) packages provide one of the
most up-to-date and exhaustive source of multimedia applications for
GNU/Linux. Last, but not least, Mandrake includes an auto-installer
technology which, combined with the automatic depency resolution system,
allows to specify a complete system and install the minimum number of
packages.

Kennst du evtl. andere Produkte bzw. Prozessoren die in der Preisklasse liegen wo du eher bescheid weißt?
Wie würde das mit USB-Sticks funktionieren? Werdn die dann auch einfach als sda gemountet und dann darauf zugegriffen? Welches Linux kann man da verwenden? gibt es in diesem Bereich auch was debianlike ist? Mit packete? oder wi kann ich mir das ganze vorstellen? Linux ist auf dem Flash, oder? und der Rest am USB-Stick, oder wie macht man das am besten?

liebe Grüße
Günther

Thomas Pircher <tehpeh(a)gmx.net> schrieb: On Tuesday 13 December 2005 09:40, Günther Obrist wrote:

Sicher mit dem Speicherplatz hab ich jetzt Probleme...wie schaut es hier
damit aus, dass ich Java draufkrige, das OSGi und mein Project? Was
bereitet hier noch Schwerigkeiten?

Du kannst da ja zur Not einen USB-Stick dranhaengen, oder den IDE-Port
nuetzen.

Hast du Erfahrung mit solchen Geräten? Für Java gibt es so "Cofe" oder so
äjnlich, eine JRE_Minimal-Lösung. Für die OSGi-Plattform bin ich noch am
nachforschen.

Nein, mit Axis Prozessoren habe ich noch nie gearbeitet. Auch nicht wirklich
mit Java. Hannes hat schon einen wertvollen Tip geliefert. Vielleicht ist
auch der gcj mit dazugehoerigen Bibliotheken eine Alternative.

Viele Gruesse,
Thomas

attachment.htm (1.76 KB)

Hoi :slight_smile:

Laeuft denn Dein Projekt denn auf einem Standard-PC bereits?

So ja, schau doch einfach mal nach, wieviele Resourcen denn gebraucht
werden, dann hast Du eine Ahnung wie der "Minimal"-PC denn dimensioniert
sein muss (Massenspeicher, Arbeitsspeicher, Prozessorleistung).

Bezueglich "Minimal"-PC wuerde ich Dir empfehlen einfach einen
"kleinen", aber vollwertigen PC zu kaufen - einem im mini-ITX
Format, wie sie z.B. hier sind: http://www.mini-itx.de/

Denn - nichts fuer ungut - ich glaube der Embedded-Sektor ist
noch eine Ecke zu kompliziert fuer Dich :expressionless:

Bye, Chris.

Hmm, kann sein, aber ich soll das für die Firma im Rahmen meiner Diplomarbeit untersuchen, und feststellen ob das realisierbar ist, und wenn ja, dann sollte ich es auc realisieren.
das Projekt ist nicht mehr weit entfernt, dass es am Standard-linux-PC läuft. Leider sollte ich im Rahmen eines Einkaufpreises um die 100 € liegen, mini-itx sind ja im endefekt ja fast standardPcs...soweit i des iatz gesehen habe.

Sonst jemand einen Vorschlag?

Günther

Chris Mair <list(a)1006.org> schrieb: Hoi :slight_smile:

Laeuft denn Dein Projekt denn auf einem Standard-PC bereits?

So ja, schau doch einfach mal nach, wieviele Resourcen denn gebraucht
werden, dann hast Du eine Ahnung wie der "Minimal"-PC denn dimensioniert
sein muss (Massenspeicher, Arbeitsspeicher, Prozessorleistung).

Bezueglich "Minimal"-PC wuerde ich Dir empfehlen einfach einen
"kleinen", aber vollwertigen PC zu kaufen - einem im mini-ITX
Format, wie sie z.B. hier sind: http://www.mini-itx.de/

Denn - nichts fuer ungut - ich glaube der Embedded-Sektor ist
noch eine Ecke zu kompliziert fuer Dich :expressionless:

Bye, Chris.

attachment.htm (1.56 KB)

Chris' Vorschlag, es einmal auf deinem Arbeitsrechner zum Laufen zu bekommen
damit du eine Vorstellung hast, welche Ressourcen *effektiv* gebraucht
werden, ist schon nicht schlecht. Danach kannst du mit alternativen
Umgebungen (kaffe etc.) experimentieren, um Speicher und CPU-zeit zu sparen.
Danach kannst du dich um eine Plattform umsehen.

Such dir dann die Plattfomen aus, welche am ehesten deinen
Leistungs/Preis-Anforderungen entspricht. Bevor du aber keine verwertbaren
Daten hast, kannst du schwer eine Entscheidung treffen, oder?

Thomas

Günther Obrist schrieb:

Hmm, kann sein, aber ich soll das für die Firma im Rahmen meiner
Diplomarbeit untersuchen, und feststellen ob das realisierbar ist, und
wenn ja, dann sollte ich es auc realisieren.
das Projekt ist nicht mehr weit entfernt, dass es am Standard-linux-PC
läuft. Leider sollte ich im Rahmen eines Einkaufpreises um die 100 €
liegen, mini-itx sind ja im endefekt ja fast standardPcs...soweit i
des iatz gesehen habe.

Sonst jemand einen Vorschlag?

Günther

*/Chris Mair <list(a)1006.org>/* schrieb:

    Hoi :slight_smile:

    Laeuft denn Dein Projekt denn auf einem Standard-PC bereits?

    So ja, schau doch einfach mal nach, wieviele Resourcen denn gebraucht
    werden, dann hast Du eine Ahnung wie der "Minimal"-PC denn
    dimensioniert
    sein muss (Massenspeicher, Arbeitsspeicher, Prozessorleistung).

    Bezueglich "Minimal"-PC wuerde ich Dir empfehlen einfach einen
    "kleinen", aber vollwertigen PC zu kaufen - einem im mini-ITX
    Format, wie sie z.B. hier sind: http://www.mini-itx.de/

    Denn - nichts fuer ungut - ich glaube der Embedded-Sektor ist
    noch eine Ecke zu kompliziert fuer Dich :expressionless:

    Bye, Chris.

    _______________________________________________
    http://www.lugbz.org/mailman/listinfo/lugbz-list

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------------------------------------------------------------------------

_______________________________________________
http://www.lugbz.org/mailman/listinfo/lugbz-list

ich hab das erst vor kurzem gepostet...ohne grossen Erfolg. Aber wenn
du's dir
jetzt noch einmal anguckst: http://www.nslu2-linux.org
Das sieht "deinem" Fox board ziemlich aehnlich (Bild hier
http://www.nslu2-linux.org/wiki/HowTo/AddASerialPort)
, hat aber eine Riesen-Community dahinter, die fleissig hackt und
programmiert: u.a. gibt's eben auch eine
java implementation. Der Preis passt auch...

bye,
Federico

@Federico

Was kostet dieses Gerät circa? Wo kann man das anfragen oder bestellen?

Hast du das schon mal benutzt??

Was sagt die Liste dazu? Hat das sonst schon jemand mal benutzt? Ist das für meinen Fall eine Möglichkeit? (also will dich hier nicht und in keinster Weise kritisieren, Federico, aber sicher ist sicher, weitere Meinungen einholen ist nie schlecht, oder???)

Lg Günther

Federicos Box ist eine wunderbare Sache, aber
ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass Du fuer
Dein Projekt damit zurecht kommst.

Du bist Dir bewusst, dass das Ding eine ARM CPU hat,
also nicht binaer-kompatibel zu x86 ist?

Ich habe zwar immer noch nicht verstanden wozu Du Java
eigentlich brauchst, aber gehe davon aus, dass Du keine
JVM fuer Linux/ARM findest und gcj fuer Linux/ARM ist
noch nicht released.

Verwende einen Standard-PC und alle sparen sich eine
Menge Aerger, Du, wir und auch Dein Chef, ok?

Bye :wink:
Chris.

Das ist nicht so einfach... wenn es nicht funktioniert, dann muss ich
begründen warum, denn das ist Teil meiner Diplomarbeit...(leider)
Java brauche ich für mein OSGi-Projekt ( www.osgi.org ), wenn euch das was
sagt, es ist eine Initiative für eine allgemeine Java-Plattform, deren
Schnittstellen definiert sind...(so ca.)

Also benötige ich schon mal einen x86-Prozessor...damit das JRE
funktioniert, so versteh ich das?
Also wenn jemand von euch weitere Tipps hat, oder andere Gründe warum das
nicht funktioniert...meldets euch!!!
lg

Also benötige ich schon mal einen x86-Prozessor...damit das JRE
funktioniert, so versteh ich das?

Ich habe gesagt, Du wirst Dich schwer tun eine JVM fuer Linux/ARM
zu finden.

Bye, Chris.

Lass dir einmal ueber deine Firma (als Privatmann wird man eher nicht an die
Preisliste kommen) ein Angebot der Vertriebsfirmen von AAEON, Arcom und
Kontron fuer "system on a board" oder "subcompact boards" oder... machen.
Vielleicht ist da etwas preislich interessantes darunter. Und du hast ein
Pentium-System auf einer Platine (ca. in Euro-Format-Groesse).

Thomas