Mitgliedschaft - (M)Eine Sichtweise

Hallo LUGBZ,

da ich das erste mal in die ML poste, stelle ich mich mal kurz vor:
Dietmar Sanoll (nennt mich einfach Didi), komme aus dem Unterland und
kenne einige LUGBZ-Mitglieder und -Listenleser.
Ich habe die Gewerbeoberschule (Informatik) besucht, daher werden mich
die dort als Lehrkräfte tätigen Mitglieder kennen - darf ich jetzt Fredi und
Karl sagen? :slight_smile:

Wie kam es dazu, dass ich die LUGBZ-List abonniert habe? Ganz kurz:
Do. letzter Woche - Pub in Kaltern - 2 LUGBZ-Mitglieder - einige Freunde
& ich.
Es wurde viel geblödelt, geredet, diskutiert und auch das da brand-aktuelle
Thema "Lari Fari" wurde erörtert... Auf die allgemein gestellte Frage, warum
wir nicht Mitglied werden/sind oder was die LUGBZ machen müssten, damit wir
Mitglied werden würden, bin ich elegant mit einer "Keine-Zeit-Antwort" aus-
gewichen (was eigentlich nicht gelogen ist :slight_smile: ).
Inzwischen habe ich die "Mitglied-Diskussion" mehr oder weniger gelesen und
mir einige Gedanken gemacht.

Ich bin "Nicht-Mitglied". Wenn ich mich nun entscheiden möchte, ob ich dem
Verein betreten möchte, wäre es für mich wichtig Richtung / Ziele /
Tätigkeiten
des Vereins einigermaßen zu kennen. Habe gesehen, dass auf der homepage
Ideen gesammelt werden; Bin gespannt auf das Resultat!

Die schönen Sätze "Was der LUGBZ 2008 macht bestimmst Du." und "es sind die
Mitglieder, die diese Workshops vorschlagen, planen, halten" hat mich zwar
beeindruckt, jedoch kann ich persönlich nichts damit anfangen, da ich
einerseits
nicht den "Skill" habe, einen Workshop zu halten und andererseits zwischen
3 Vereinen, Arbeit und einigen "Nicht-Computer-Freizeitaktivitäten"
keine Zeit
dafür hätte.
Ich finde es richtig dass die Mitglieder Ideen anbringen sollen und
diese sofern
möglich auch selbst umsetzen sollen/können, jedoch ist meiner Meinung
nach der
Vorstand eines Vereins dazu da, ein Projekt zumindest ins Rollen zu
bringen.
Bitte versteht mich nicht falsch, ich meine damit nicht, dass der
Vorstand alles
organisieren muss und die Mitglieder nur mitschwimmen sollen!

So jetzt bin ich mal auf Reaktionen und Kritiken gespannt... Ich hoffe
ich habe
niemanden beleidigt oder es fühlt sich niemand angegriffen, denn das ist
nicht
meine Absicht! Ich möchte keinen Unmut stiften!

Viele Grüße und schönen Abend
Didi

Hallo Diti,

freut mich, dass eine Unterhaltung bei einem guten Lager oder Guinnes neue
Leute in die Liste lockt :wink:

Ich bin "Nicht-Mitglied". Wenn ich mich nun entscheiden möchte, ob ich dem
Verein betreten möchte, wäre es für mich wichtig Richtung / Ziele /
Tätigkeiten
des Vereins einigermaßen zu kennen.

Im Ordner http://www.lugbz.org/lugbz/ findest du die Satzung, eine Vorstellung
des Vereins und eventuell auch ein Einschreibeformular.

Ich habe es von der alten Seite jetzt übertragen. Leider bin ich in den
letzten 2 Jahren ein wenig gestresst, habe also auch wenig Zeit :wink: und daher
bin ich meinem Versprechen, die Inhalte von der alten Seite zu portieren,
noch nicht vollständig nachgekommen.

Habe gesehen, dass auf der homepage
Ideen gesammelt werden; Bin gespannt auf das Resultat!

Ich auch :wink:

Wie du von der Migration der Inhalte sehen kannst, geht es im Grunde immer um
die eine Frage: Wer hat Zeit etwas für die LUGBZ zu tun?

Des halb auch der schöne Satz:

Die LUGBZ sind dessen Mitglieder.

Wenn kein Mitglied etwas macht, dann wird eben nichts gemacht.

Der Vorgang ist sehr einfach:

1. Jemand schlagt seine Idee auf der Mailingliste oder bei einem Meeting vor.
Im Stile "Was haltet ihr von meiner Idee XY zu organisieren? Wer hätte
interesse mitzumachen?"

2. Gibt es Interesse und ist die Tätigkeit im Sinne unserer Satzung, so wird
es auch gemacht werden.

Ganz einfach, oder?

Die schönen Sätze "Was der LUGBZ 2008 macht bestimmst Du." und "es sind die
Mitglieder, die diese Workshops vorschlagen, planen, halten" hat mich zwar
beeindruckt, jedoch kann ich persönlich nichts damit anfangen, da ich
einerseits
nicht den "Skill" habe, einen Workshop zu halten und andererseits zwischen
3 Vereinen, Arbeit und einigen "Nicht-Computer-Freizeitaktivitäten"
keine Zeit
dafür hätte.

Eine Mitgliedschaft bedeutet nicht, dass man gezwungen ist, etwas zu tun. Die
Mitgliedschaft kann auch nur darin bestehen, dass man den Verein unterstüzten
will.

Ich finde es richtig dass die Mitglieder Ideen anbringen sollen und
diese sofern
möglich auch selbst umsetzen sollen/können, jedoch ist meiner Meinung
nach der
Vorstand eines Vereins dazu da, ein Projekt zumindest ins Rollen zu
bringen.

Was verstehst du unter ins Rollen bringen?

Ich möchte auch klarstellen, dass alle Vorstandsmitglieder ihren Beitrag
freiwillig geben. Niemand bei der LUGBZ bekommt einen cent. Im Gegenteil,
meistens sind die Vorstandsmitglieder, weil sie in erster Linie kämpfen und
das Vereinsziel mittragen, unter denen die wesentlich mehr als 25,00€
Mitgliedsbeitrag bezahlen.

Was man sicherlich machen kann, ist vorschlagen und fragen. Was man nicht
machen darf, ist Dinge zu verlangen.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich meine damit nicht, dass der
Vorstand alles
organisieren muss und die Mitglieder nur mitschwimmen sollen!

Danke :stuck_out_tongue:

So jetzt bin ich mal auf Reaktionen und Kritiken gespannt... Ich hoffe
ich habe
niemanden beleidigt oder es fühlt sich niemand angegriffen, denn das ist
nicht
meine Absicht! Ich möchte keinen Unmut stiften!

Keine Angst, das hat man aus dem Ton deiner Mail gleich verstanden. Danke für
deinen Beitrag!

Patrick

Patrick Ohnewein schrieb:

Hallo Diti,
  

Didi wäre mir lieber :slight_smile:

freut mich, dass eine Unterhaltung bei einem guten Lager oder Guinnes neue
Leute in die Liste lockt :wink:

Ich bin "Nicht-Mitglied". Wenn ich mich nun entscheiden möchte, ob ich dem
Verein betreten möchte, wäre es für mich wichtig Richtung / Ziele /
Tätigkeiten
des Vereins einigermaßen zu kennen.
    
Im Ordner http://www.lugbz.org/lugbz/ findest du die Satzung, eine Vorstellung
des Vereins und eventuell auch ein Einschreibeformular.

Ich habe es von der alten Seite jetzt übertragen. Leider bin ich in den
letzten 2 Jahren ein wenig gestresst, habe also auch wenig Zeit :wink: und daher
bin ich meinem Versprechen, die Inhalte von der alten Seite zu portieren,
noch nicht vollständig nachgekommen.

Habe gesehen, dass auf der homepage
Ideen gesammelt werden; Bin gespannt auf das Resultat!
    
Ich auch :wink:

Wie du von der Migration der Inhalte sehen kannst, geht es im Grunde immer um
die eine Frage: Wer hat Zeit etwas für die LUGBZ zu tun?

Des halb auch der schöne Satz:

Die LUGBZ sind dessen Mitglieder.

Wenn kein Mitglied etwas macht, dann wird eben nichts gemacht.

Der Vorgang ist sehr einfach:

1. Jemand schlagt seine Idee auf der Mailingliste oder bei einem Meeting vor.
Im Stile "Was haltet ihr von meiner Idee XY zu organisieren? Wer hätte
interesse mitzumachen?"

2. Gibt es Interesse und ist die Tätigkeit im Sinne unserer Satzung, so wird
es auch gemacht werden.

Ganz einfach, oder?

Die schönen Sätze "Was der LUGBZ 2008 macht bestimmst Du." und "es sind die
Mitglieder, die diese Workshops vorschlagen, planen, halten" hat mich zwar
beeindruckt, jedoch kann ich persönlich nichts damit anfangen, da ich
einerseits
nicht den "Skill" habe, einen Workshop zu halten und andererseits zwischen
3 Vereinen, Arbeit und einigen "Nicht-Computer-Freizeitaktivitäten"
keine Zeit
dafür hätte.
    
Eine Mitgliedschaft bedeutet nicht, dass man gezwungen ist, etwas zu tun. Die
Mitgliedschaft kann auch nur darin bestehen, dass man den Verein unterstüzten
will.

ja, das ist mir schon klar, aber genau da liegt das Problem: Bevor man
sich dafür entscheidet, ob man einen
Verein unterstützt, versucht man herauszufinden, wie sehr die Interessen
des Vereins mit den eigenen
übereinstimmen. Daher finde ich die Frage von Lari Fari, ob es in
Richtung "kleines Volk" oder in Richtung
"große Events" geht als wichtigen Punkt! Konkretes und überspitztes
Beispiel: Wenn ich z.B. bei einer SFSCon
zwar ein Thema interessant finde, aber der Großteil der Veranstaltung
mir zu hochgestochen wäre, und der
Verein sich in Richtung "große Events" alla SFSCon bewegt, zahle ich
vermutlich nicht einen Mitgliedsbeitrag,
da mir dieser eine Vortrag zu wenig ist. Vermutlich werde ich dann
diesen Vortrag anhören (falls möglich) und
dem Verein danach wieder den Rücken kehren...
Das soll nicht heißen dass solche Events nicht toll sind! Man ist damit
eben im Stande eine andere Gruppe
von Leuten zu erreichen und anzusprechen...

Ich finde es richtig dass die Mitglieder Ideen anbringen sollen und
diese sofern
möglich auch selbst umsetzen sollen/können, jedoch ist meiner Meinung
nach der
Vorstand eines Vereins dazu da, ein Projekt zumindest ins Rollen zu
bringen.
    
Was verstehst du unter ins Rollen bringen?

Ich möchte auch klarstellen, dass alle Vorstandsmitglieder ihren Beitrag
freiwillig geben. Niemand bei der LUGBZ bekommt einen cent. Im Gegenteil,
meistens sind die Vorstandsmitglieder, weil sie in erster Linie kämpfen und
das Vereinsziel mittragen, unter denen die wesentlich mehr als 25,00€
Mitgliedsbeitrag bezahlen.

Was man sicherlich machen kann, ist vorschlagen und fragen. Was man nicht
machen darf, ist Dinge zu verlangen.

Stimm ich dir zu. Wie ich bereits kurz erwähnt habe, bin ich in drei
Vereinen tätig. Auch bei diesen handelt
es sich um ehrenamtliche Tätigkeit, wo keiner einen Cent bekommt. Bei
einem dieser Vereine bin ich im
Jugendarbeitskreis tätig; wir organisieren verschied. Veranstaltungen,
Aktionen, u.a. Man versucht
alles Mögliche, um herauszufinden, welche Aktionen die Mitglieder am
liebsten haben, mit welchen man
neue Mitglieder erreichen kann oder den Verein und vor allem die
Tätigkeit bekannt machen kann. Von
den Mitgliedern selbst kommen erfahrungsgemäß nur sehr wenige Inputs...
Daher konnten und können
wir uns fast ausschließlich an Teilnehmerzahlen, Feedback, usw.
orjentieren, um heruszufinden, ob eine
Aktion ankommt oder nicht! D.h. wir überlegen uns Aktionen, suchen
Personen (evtl. auch Nicht-Mitglieder)
die mithelfen und dann wird das ganze gemeinsam oder von einem Teil der
Gruppe organisiert,
ausgeschrieben, abgehalten und alles was dazugehört. Die Initiative
müssen jedoch wir im Jugendarbeitskreis
ergreifen, da sonst die Sache nicht ins Rollen kommt und die Idee als
solches stehen bleibt...!
Klingt etwas deprimierend, wird aber belohnt, falls die Aktion ein
Erfolg wird, Mitgliederzahlen und
Teilnahmen steigen und gutes Feedback kommt; ...die einzige Belohnung,
die es bei ehrenamtlicher
Tätigkeit eben gibt.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich meine damit nicht, dass der
Vorstand alles
organisieren muss und die Mitglieder nur mitschwimmen sollen!
    
Danke :stuck_out_tongue:

keine Ursache :wink:

Dietmar Sanoll schrieb:

Patrick Ohnewein schrieb:

Hallo Diti,
  

Didi wäre mir lieber :slight_smile:

freut mich, dass eine Unterhaltung bei einem guten Lager oder Guinnes neue
Leute in die Liste lockt :wink:

Ich bin "Nicht-Mitglied". Wenn ich mich nun entscheiden möchte, ob ich dem
Verein betreten möchte, wäre es für mich wichtig Richtung / Ziele /
Tätigkeiten
des Vereins einigermaßen zu kennen.
    

Im Ordner http://www.lugbz.org/lugbz/ findest du die Satzung, eine Vorstellung
des Vereins und eventuell auch ein Einschreibeformular.

Ich habe es von der alten Seite jetzt übertragen. Leider bin ich in den
letzten 2 Jahren ein wenig gestresst, habe also auch wenig Zeit :wink: und daher
bin ich meinem Versprechen, die Inhalte von der alten Seite zu portieren,
noch nicht vollständig nachgekommen.

Habe gesehen, dass auf der homepage
Ideen gesammelt werden; Bin gespannt auf das Resultat!
    

Ich auch :wink:

Wie du von der Migration der Inhalte sehen kannst, geht es im Grunde immer um
die eine Frage: Wer hat Zeit etwas für die LUGBZ zu tun?

Des halb auch der schöne Satz:

Die LUGBZ sind dessen Mitglieder.

Wenn kein Mitglied etwas macht, dann wird eben nichts gemacht.

Der Vorgang ist sehr einfach:

1. Jemand schlagt seine Idee auf der Mailingliste oder bei einem Meeting vor.
Im Stile "Was haltet ihr von meiner Idee XY zu organisieren? Wer hätte
interesse mitzumachen?"

2. Gibt es Interesse und ist die Tätigkeit im Sinne unserer Satzung, so wird
es auch gemacht werden.

Ganz einfach, oder?

Die schönen Sätze "Was der LUGBZ 2008 macht bestimmst Du." und "es sind die
Mitglieder, die diese Workshops vorschlagen, planen, halten" hat mich zwar
beeindruckt, jedoch kann ich persönlich nichts damit anfangen, da ich
einerseits
nicht den "Skill" habe, einen Workshop zu halten und andererseits zwischen
3 Vereinen, Arbeit und einigen "Nicht-Computer-Freizeitaktivitäten"
keine Zeit
dafür hätte.
    

Eine Mitgliedschaft bedeutet nicht, dass man gezwungen ist, etwas zu tun. Die
Mitgliedschaft kann auch nur darin bestehen, dass man den Verein unterstüzten
will.

ja, das ist mir schon klar, aber genau da liegt das Problem: Bevor man
sich dafür entscheidet, ob man einen
Verein unterstützt, versucht man herauszufinden, wie sehr die Interessen
des Vereins mit den eigenen
übereinstimmen. Daher finde ich die Frage von Lari Fari, ob es in
Richtung "kleines Volk" oder in Richtung
"große Events" geht als wichtigen Punkt! Konkretes und überspitztes
Beispiel: Wenn ich z.B. bei einer SFSCon
zwar ein Thema interessant finde, aber der Großteil der Veranstaltung
mir zu hochgestochen wäre, und der
Verein sich in Richtung "große Events" alla SFSCon bewegt, zahle ich
vermutlich nicht einen Mitgliedsbeitrag,
da mir dieser eine Vortrag zu wenig ist. Vermutlich werde ich dann
diesen Vortrag anhören (falls möglich) und
dem Verein danach wieder den Rücken kehren...
Das soll nicht heißen dass solche Events nicht toll sind! Man ist damit
eben im Stande eine andere Gruppe
von Leuten zu erreichen und anzusprechen...

Welche Zielgruppe sollte deiner Meinung nach der LUGBZ ansprechen? Ich
bin der Meinung, dass wir versuchen sollten, hauptsächlich Leute
anzusprechen, die noch keinen Kontakt mit Freier Software haben. Die
LUGBZ sollte versuchen diese Personen von der Idee der freien Software
zu begeistern.

bye
Robert

Robert, kannst du bitte neu quoten und nur das Wesentliche anführen. Auf den
ersten Blick dachte ich, du hättest auf meine Antwort an Didi geantwortet,
aber dann habe ich gesehen, dass du auf seine Antwort auf meiner Antwort an
ihn geantwortet hast :wink:

Wird kompliziert. Bitte nur das Wesentliche quoten und den unnötigen Rest
nicht mehr anführen.

Patrick

[...]

Eine Mitgliedschaft bedeutet nicht, dass man gezwungen ist, etwas zu tun. Die
Mitgliedschaft kann auch nur darin bestehen, dass man den Verein unterstüzten
will.
  

ja, das ist mir schon klar, aber genau da liegt das Problem: Bevor man sich dafür entscheidet, ob man einen Verein unterstützt, versucht man herauszufinden, wie sehr die Interessen des Vereins mit den eigenen übereinstimmen. Daher finde ich die Frage von Lari Fari, ob es in Richtung "kleines Volk" oder in Richtung "große Events" geht als wichtigen Punkt!
Konkretes und überspitztes Beispiel: Wenn ich z.B. bei einer SFSCon zwar ein Thema interessant finde, aber der Großteil der Veranstaltung mir zu hochgestochen wäre, und der Verein sich in Richtung "große Events" alla SFSCon bewegt, zahle ich vermutlich nicht einen Mitgliedsbeitrag, da mir dieser eine Vortrag zu wenig ist. Vermutlich werde ich dann diesen Vortrag anhören (falls möglich) und dem Verein danach wieder den Rücken kehren...
Das soll nicht heißen dass solche Events nicht toll sind! Man ist damit eben im Stande eine andere Gruppe von Leuten zu erreichen und anzusprechen...
    
Welche Zielgruppe sollte deiner Meinung nach der LUGBZ ansprechen? Ich
bin der Meinung, dass wir versuchen sollten, hauptsächlich Leute
anzusprechen, die noch keinen Kontakt mit Freier Software haben. Die
LUGBZ sollte versuchen diese Personen von der Idee der freien Software
zu begeistern.

bye
Robert

Ich glaube diese Frage sollte in erster Linie der Vorstand erörtern! Der
Vorstand hat durch die Vollversammlung das Vertrauen der Mitglieder
erhalten um den Verein zu "leiten" und so zu sagen die Fäden zu ziehen.
Natürlich kann/soll der Vorstand auf Ideen und Vorschläge der Mitglieder
reagieren und die Mitglieder/Listenleser/u.a. sollen sich in diesem
Punkt auch aktiv beteiligen! Und wie man in der Liste lesen kann,
geschieht dies auch.

Um neue Mitglieder zu erhalten glaube ich auch, dass man als wichtigste
Zielgruppe die Personen bezeichnen sollte, die noch keinen oder nur
äußerst spärlichen Kontakt mit freier Software haben/hatten. Die
schwierigste Frage ist dabei aber: Wie erreiche ich diese Leute? Wie
sollen sie erfahren dass es freie Software gibt bzw. was freie Software
ist? Oder woher sollen sie erfahren dass es die LUGBZ gibt und was sie
macht?

Aber ich glaube auch dass dies nicht die einzige Zeilgruppe sein sollte!
Weitere Zielgruppen könnten z.B. sein:
- Listenleser, die noch nicht Mitglied sind (da wäre z.B. ich dabei ;-D)
- Nicht aktive Mitglieder
- und nicht zu vergessen aktive Mitglieder
- ...
- Vielleicht sogar Zielgruppe "Vorstand"! Zugegeben, klingt im ersten
Moment komisch, ist aber nicht so weit hergeholt: Ich denke dabei an die
sog. Programmsitzungen des Vereins-Ausschusses in dem ich tätig bin. Es
handelte sich dabei immer um schreckliche Marathonsitzungen in denen das
Jahresprogramm ausgearbeitet werden musste. Eine jährliches Übel, das
Stunden über Stunden dauerte, teilweise auf mehrere kurz aufeinander
folgende Sitzungen aufgeteilt werden musste und einfach nur "streng"
war. Seit einigen Jahren machen wir diese Sitzung nicht in gewohnter
Umgebung sondern auf einer Hütte etwas abseits vom Dorf. Für
zwischendurch eine gute Jause, lustiges Beisammensein, ... Seit dem sind
wir als Gruppe kreativer, das Jahresprogramm steht schneller fest und es
braucht viel weniger Nerven...

grüße
Didi