Virtualisierungsfragen

Norman Schwirz wrote:

nun VirtualBox verwende ich auch und es funzt prima.

Hallo Norman,

nach der zweiten positiven Meldung zu VirtualBox ziehe ich meine
unhaltbare Behauptung ("rauhe Ecken") zurueck. :slight_smile:

Bevor ich mich in Klausur zurueckziehe und die HEAD-Version aus SVN
kompiliere, habe ich noch eine Frage: ist ein Zugriff vone einem
Gast-System auf USB-Geraete auch mit der Open Source Edition moeglich? Wie
sieht es mit dem Parallelport aus?

Viele Gruesse,
Thomas

Bevor ich mich in Klausur zurueckziehe und die HEAD-Version aus SVN
kompiliere, habe ich noch eine Frage: ist ein Zugriff vone einem
Gast-System auf USB-Geraete auch mit der Open Source Edition moeglich? Wie
sieht es mit dem Parallelport aus?
  
USB: nein. Du kannst aber die non-free-Version (kostenlos) verwenden,
die hat USB-Support. http://www.virtualbox.org/wiki/Linux_Downloads
Parralelport: keine Ahnung.

bis dann
Christian

Danke f├╝r die Antwort Christian,

ich kann's leider gar nicht testen mit meinem Laptop. (Aber gut es schon
mal zu wissen)

Christian Peer schrieb:

Christian Peer wrote:

USB: nein. Du kannst aber die non-free-Version (kostenlos) verwenden,
die hat USB-Support.

Vielen Dank an alle die geantwortet haben.

Was mich ueberrascht hat war dass der Trend (zumindest in dieser Gruppe)
von VMware weg zu gehen scheint.

Ich habe mir jetzt trotzdem ein RAM- und Prozessorupgrade geleistet und
werde ein Follow-up posten sobald ich das System aufgesetzt habe.

Viele Gruesse,
Thomas

Thomas Pircher schrieb:

Was mich ueberrascht hat war dass der Trend (zumindest in dieser Gruppe)
von VMware weg zu gehen scheint.

VMWare ist propriet├Ąre Software und da es heute viele Free Software
L├Âsungen in diesem Bereich gibt, w├Ąre es nicht sinnvoll eine propriet├Ąre
L├Âsung zu propagieren.

Ich habe mir jetzt trotzdem ein RAM- und Prozessorupgrade geleistet und
werde ein Follow-up posten sobald ich das System aufgesetzt habe.

Wir freuen uns auf deinen Testbericht.

Ich habe nicht ganz verstanden, f├╝r was du die Virtualisierung
ben├Âtigst. Niemand hat von XEN gesprochen, wobei das eine der
ausgereiftesten Vistrualisierungsframeworks ist.

Happy hacking!
Patrick

Ich habe nicht ganz verstanden, f├╝r was du die Virtualisierung
ben├Âtigst. Niemand hat von XEN gesprochen, wobei das eine der
ausgereiftesten Vistrualisierungsframeworks ist.
  
Auch auf dem Desktop?

bis dann
Christian

Patrick Ohnewein wrote:

Ich habe nicht ganz verstanden, fuer was du die Virtualisierung
benoetigst.

Jetzt wird's peinlich... Gelegentlich brauche das Betriebssystem des
Monopolisten, da es fuer einige Programme (besonders im Embedded Bereich)
keine Alternativen fuer Linux gibt.
Manche dieser Programmer oder Debugger benoetigen Zugriff auf USB oder die
parallele Schnittstelle.

Anstatt meine Festplatte zu halbieren und mich mit Malware, gelegentlichen
"Anrufen nach Hause" und Neuinstallationen herumschlagen zu muessen, finde
ich es besser fuer diese Zwecke eine Sandbox ohne Netzwerkzugriff
einzurichten welche ich bei Bedarf klonen oder loeschen kann.

Niemand hat von XEN gesprochen, wobei das eine der
ausgereiftesten Vistrualisierungsframeworks ist.

Stimmt! Irgendwie schiebe ich XEN in die
Serverfarm-Virtualisierungs-Schublade. Mit XEN 3.0 und einem Prozessor mit
HW_Unterstuezung fuer Virtualisierung kann ich auch obgenanntes
Betruebssystem als Guest installieren.

Viele Gruesse
Thomas

Christian Peer schrieb:

Ich habe nicht ganz verstanden, f├╝r was du die Virtualisierung
ben├Âtigst. Niemand hat von XEN gesprochen, wobei das eine der
ausgereiftesten Vistrualisierungsframeworks ist.
  
Auch auf dem Desktop?

Warum nicht? Es h├Ąngt nat├╝rlich davon ab was du willst und wieviel
Hacker-Kromosonen in deiner DNA sind :wink:

Mit XEN installierst du dir Gast-Systeme auf deinem Host-System. Sobald
ein Gast-System installiert ist, kannst du darauf entweder ├╝ber die XEN
Konsole oder direkt ├╝bers Netzwerk (TCP/IP) zugreifen. Das bedeutet, du
kannst dich mit dem Gast-System per SSH oder auch per X ├╝ber TCP/IP
verbinden.

Es ist als h├Ąttest du einen neuen PC installiert, der keinen Monitor
angeschlossen hat, nur ├╝ber Netzwerk erreichbar ist. Oder ├╝ber die
Textkonsole (XEN Konsole). Da X keinen VGA Kabel voraussetzt, sehe ich
kein gro├čes Problem :wink:

Ein guter Einsatz von XEN ist beim Deployment von Diensten. Ein
Entwickler hat einen XEN Server auf dem mehrere XEN VMs laufen. Das sind
die Produktions-Server.

Der Entwickler hat eine XEN Arbeitsstation. Copiert sich die XEN VM vom
Produktionsserver auf seiner Arbeitsstation. Startet und entwickelt und
testet die neuen entwickelten Features auf realen Daten, da er ja die
XEN VM vom Produktionsserver als Ausgangspunkt benutzt. Anschlie├čend
kann er dann die getesteten Feature mit gutem Gewissen deployen.

Das kann man nat├╝rlich auch mit anderen Vistrualisierungssystemen
machen. Im Serverbereich ist jedoch XEN sehr verbreitet und dadurch gut
getestet.

Patrick

Thomas Pircher schrieb:

Stimmt! Irgendwie schiebe ich XEN in die
Serverfarm-Virtualisierungs-Schublade. Mit XEN 3.0 und einem Prozessor mit
HW_Unterstuezung fuer Virtualisierung kann ich auch obgenanntes
Betruebssystem als Guest installieren.

Wobei mir scheint, dass Virtual Box in deinem Fall das Rennen machen wird.

Zwei interessante Artikel:

http://www.ubuntu-unleashed.com/2008/05/virtualbox-160-just-released-for-ubuntu.html

http://moansch.net/archives/2008/09/15/Erfahrungsbericht-Das-iPhone-3G-mit-Ubuntu-Linux.html

Happy virtualizing :wink:

Patrick

Patrick Ohnewein wrote:

Wobei mir scheint, dass Virtual Box in deinem Fall das Rennen machen wird.

Ja, ich denke auch.
VirtualBox und KVM+(modifiziertes)QEMU scheinen mir die interessantesten
Anwaerter zu sein.

Vielen Dank fuer die vielen Anregungen,
Thomas