In einer Mail-Aktion zu #UnplugTrump bekamen gmail.com-Nutzer meinen Text geändert zugestellt.
So habe ich es gesendet:
Die nächste Möglichkeit mit mir darüber zu sprechen ist am kommenden Donnerstag, den 13.03. von 18 bis 20:30 beim Repaircafe in der Kolpingmensa in Brixen, Fallmerayerstraße 4B.
So kam es an:
Die nächste Möglichkeit mit mir darüber zu sprechen ist am kommenden Donnerstag, den 13.03. von 18 bis 20:30 beim Repaircafe in der Kolpingmensa in Brixen, Fallmerayerstraße 4B.
Wenn ich darüber spreche, kommt zuerst ein “das ist doch nicht möglich”, “das darf es nicht geben”. Wenn ich dann genau erkläre, was geändert wurde, kommt “das kann dem Empfänger ja helfen” oder “cool”.
Kein Gedanke, was entstehen kann, wenn Systeme so in den Nachrichten eingreifen können. Die Empfänger nehmen an, dass ich den Link gesetzt habe. Das entwertet meine Botschaft, wenn ich im Mail zum Entgooglen aufrufe und dann selbst einen google Link einführe.
Ich weiß nicht was mich mehr stört, der google-Krake oder die Gutgläubigkeit, die Bequemlichkeit sowie die mangelnde Weitsicht meiner Gesprächspartner. Es wird Zeit nochmal Biedermann und die Brandstifter von Max Frisch zu lesen.