Cyberattacken auf Kühlgeräte

https://www.heise.de/news/Kuehlschraenke-in-Lebensmittellaeden-weiterer-Laender-geknackt-11507846.html

[…] Dort standen die Steuerungssysteme der älteren Kühlsysteme AK-SM 800 und AK-SC 355 im Fokus. Die erhielten keine Software- oder Sicherheitsupdates mehr. Danfoss zog sich auf die Position zurück, Kunden zu empfehlen, – offenbar für neuere Geräte gedacht – Firmware-Updates zu installieren und ältere Systeme auf aktuelle Generationen umzustellen, sprich: Neu zu kaufen. […]

Ich frage mich wirklich, ob Lieferanten nach wie vor mit solchen Ansätzen durchkommen. Rechnen wir mit einem Kühlsystem, was bei der Anschaffung vermutlich einige bis etliche Tausend Euro kostet. Für dieses Geld wird es ein Hersteller wohl schaffen, für bspw. zehn Jahre Sicherheitsupdates bereitzustellen? Danach wird das Gerät ohnehin getauscht werden müssen, da seine Bestandteile bis dahin als nicht mehr aktuell gelten werden.

Inzwischen hat die EU es geschafft, die Dauer der Sicherheitsupdates für Smartphone/Tablets zu erhöhen. Hoffen wir, dass nun auch die Industrie nachziehen möge.

Abgesehen davon ist diese ganze Thematik der Lebensmittelverschwendung ohnehin in höchstem Maße bemitleidenswert :grimacing: .

Wenn das Gerät offen in Shodan / im Internet ist, ist eh Hoffnung und Malz verloren. Aber wird halt von Elektrikern installiert, die nur eine Ethernetkabel anstecken und gut ist. Von segmentierten Netzen oder Zugriff nur per VPN ist man da Meilen entfernt.

Heute bei Südtirol heute gesehen - Auch Südtiroler Unternehmen womöglich betroffen: