Digitale Souveränität - Sovranità Digitale - Digital Sovereignty --- NEWS

Hi everyone,

if you know someone interested in contributing to a Digital Sovereignty project, please share the following job opening:

Have a nice weekend!
Patrick

Hi Andreas, bei der Vorbereitung für ein Präsentation in der Brixner Stadtbibliothek ist mir eingefallen, dass du nach so was suchst.

20260226-einladung.pdf (153,5 KB)

Wenn das deinen Vorstellungen entspricht, kann ich auch mal ins Pustertal kommen.

Non nuoce se metto questo avviso, giusto ?

Aggiungo:
servirebbero anche aiutanti volontari prima delle ore 16, per mettere le sedie e rendere il setting simpatico.
In tal caso vi prego di avvisare ( @toni-member@christian_troger )

Gruss
toni

Der verlinkte Artikel fasste die Lobbyaktionen der USA gegen Schweizer Behörden und dem Professor und Netzwerkinitiator zusammen.

Weil Palantir die Ablehnung ihres Produktes in der Schweiz sehr stört und in einer Veröffentlichung von republik.ch wohl eine Ursache darin sah, verklagt der milliardenschwerer amerikanischer Rüstungs- und Geheimdienstkonzern ein kleines unabhängiges Schweizer Magazin vor Gericht.

“Das Unternehmen klagt nicht wegen Verleumdung. Es fordert keinen Schadensersatz. Stattdessen beruft es sich auf ein Schweizer Gesetz zum „Recht auf Gegendarstellung“ und behauptet, Republik habe dem Unternehmen keine ausreichende Gelegenheit zur Stellungnahme gegeben. Palantir möchte, dass das Gericht das Magazin dazu zwingt, zu jedem Artikel lange Gegendarstellungen zu veröffentlichen. Das Schweizer Recht auf Gegendarstellung existiert, damit Menschen sachliche Fehler korrigieren können, und nicht, damit Unternehmen Publikationen dazu zwingen können, PR-Texte zu veröffentlichen, weil ihnen der Ton einer korrekten, auf Dokumenten basierenden Berichterstattung nicht gefällt.” von TechDirt

Hier die Artikelserie zum Thema.

In ein paar Wochen soll das Urteil fallen, bin sehr gespannt und werde berichten.

The German project for digital sovereignty: https://zendis.de/en/

I am not sure if it has been mentioned already in previous discussions, but I just came across it.

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Ein großer Schritt nach vorne als Ergänzung zum vorhergehenden Post: Gleichbehandlung beim Ankauf proprietärer und freier Software in bundesdeutschen Behörden.

Nun wurde in die Praxis umgesetzt, was wir jahr(zehnt)elang erträumt hatten: Public Money, Public Code :clap: .

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Continua domenica 3 maggio 2026 - in “sala rete engl” - via caproni 9

Flash da ieri ( Ostersonntag ! ) :slight_smile:

Con coraggio digitale - digitalcourage …

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Auch die Sendung “Matrix” eine wöchentliche Sendung auf OE1 berichtet darüber ausführlich, Dauer ca. 30 Minuten.

URL zum Audio: ORF-Radio

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Neue EU-Richtlinie zum “Recht auf Reparatur” in Kraft ab 31. Juli 2026

Seit dem 31. Juli 2026 gilt in der EU das neue „Recht auf Reparatur“
Mit dem neuen europäischen „Recht auf Reparatur“ will die EU erreichen, dass Elektrogeräte länger genutzt und Reparaturen attraktiver werden. Das neue Gesetz hat folgende Änderungen:

  • 12 Monate Extra-Garantie: Bei der Wahl einer Reparatur statt eines Austauschgeräts im Gewährleistungsfall verlängert sich die Frist um ein Jahr.
  • Reparaturpflicht nach Garantieende: Hersteller müssen gängige Elektrogeräte auch nach Ablauf der gesetzlichen Garantie reparieren.
  • Verbot von Reparatursperren: Hersteller dürfen freie Werkstätten nicht durch Software-Sperren oder technische Hürden an der Arbeit hindern. Der Artikel besagt ausdrücklich, dass Hersteller keine Vertragsklauseln, Hardware-Techniken oder Software-Techniken einsetzen dürfen, um die Reparatur von Geräten, die in Anhang II der Richtlinie gelistet sind, durch unabhängige Werkstätten oder Endverbraucher zu verhindern oder zu behindern. Ausnahme gelten für Geräte/Ersatzteile/Reparaturen, die durch „legitime und objektive Faktoren“ gerechtfertigt sind.
  • Zugang zu Ersatzteilen: Ersatzteile und Reparaturanleitungen müssen zu angemessenen Preisen und Bedingungen bereitgestellt werden.
  • Schwachstelle: Der Begriff des „angemessenen Preises“ für Ersatzteile und die maximale Dauer für Reparaturen bleibt im Gesetzestext vage und lässt Herstellern zu viel Spielraum.
  • Keine nationaler Sonderweg: Anders als Verbraucherschützer in Italien gefordert haben, ist Italien keinen Sonderweg gegangen und hat nur die Mindestanforderungen der EU-Richtlinie umgesetzt.
  • Kritik an entstehender 2-Klassen-Reparatur: Kritik der Verbände: Zwar werde mit der neuen Gesetzeslage für Reparaturbetriebe und -initiativen der Zugang zu Ersatzteilen und Reparaturinformationen verbessert. Für Ver­brau­che­r:in­nen sei der Zugang jedoch weiterhin schwer. Hintergrund seien Sicherheitsbedenken von Herstellern.
  • Betroffene Geräte laut Anhang II der Richtlinie: Waschmaschinen und Waschtrockner, Geschirrspüler, Kühlgeräte, Elektronische Displays und Bildschirme, Staubsauger, Server und Datenspeicherprodukte, Mobiltelefone, Schnurlose Telefone, Tablets, Produkte mit Batterien für leichte Verkehrsmittel, Schweißgeräte

Quellen:

Ja, das Gesetz gibt es schon seit 2024, jetzt sind die Übergangsregelungen und Fristen abgelaufen. Nicht alle Hersteller freut es und wenn es deren Einkünfte schmälert, werden sie kreativ.

So werden jetzt Originalteile auch an alle Händler und Reparaturdienstleister abgegeben. Dafür werden z.B. um verklebte Teile zu lösen teure Maschinen zu akzeptablen Preisen vermietet, die nur nach Zahlung einer 4 stelligen Kaution zu erhalten sind (finde den Link nicht mehr). Dafür einen aktuellen, der u.a. beschreibt, wie die Grenzen ausgelotet werden.

Digitale Souveränität kann man auch durch gezielte Auswahl der Geräte erreichen. Z.B mit einem Fairphone, das einfach zu reparieren ist, 7 Jahre Updates ab Herstellungsstart bietet, alternative Betriebsysteme zulässt und nur minimale Programme vorinstalliert hat.

In den USA hat John Deer den Bogen überspannt, deshalb haben alte einfachere Traktoren einen hohen Wert und es gibt die New No Tech. Also Souveränität ohne Digitalisierung.

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