Why the EU Is Right to Ditch Microsoft Office

Why the EU Is Right to Ditch Microsoft Office (And How €100M Could Save €2 Billion) | by Markus Sandelin | Jun, 2025 | Medium

https://medium.com/@mrsandelin/why-the-eu-is-right-to-ditch-microsoft-office-and-how-100m-could-save-2-billion-bd0a8e249ec7

An excerpt of the article:

European governments are paying Microsoft €30 per month, per employee, for software that 90% of those employees use like a really expensive typewriter. We’re buying Ferraris for people who need bicycles. We’re purchasing Swiss Army knives for people who need screwdrivers. We’re funding a digital dependency that makes about as much strategic sense as outsourcing your nuclear deterrent to a country that might sanction you next week.

Un articolo molto interessante che arriva veloce al dunque della tematica.
In più non parla solo di “Microsoft male, Open Source buono” come molti altri articoli, ma anche del sistema burocratico quale è stato costituito negli ultimi 20-30 anni poco evoluto.

All’inizio del postindustrialismo (1960-1980) c’era tutto su carta. Poi con i computer veniva la carta digitalizzata. Negli ultimi anni tutto è stato ottimizzato, ma sempre nel vecchio sistema. Come il lavoro viene fatto si è cambiato, però il lavoro stesso si è poco cambiato. Quasi tutti usano - come io gli chiamo - “i grandi tre”: Word, Excel, Powerpoint. Quasi tutto viene fatto (o è possibile fare) tramite questi tre programmi. Ciò implica che tutto può essere stampato (e prima o poi viene stampato).

Ho in alcuni campi (tribunali, ospedali) testimoniato come la digitalizzazione non ha ridotto il carico di lavoro, bensì ha portato più lavoro. Per esempio nel tribunale di Bolzano dove il lavoro con la digitalizzazione si è raddoppiato!

Per quanto riguarda le license di Microsoft, la spesa pubblica è immensa. Anche qui nella nostra provincia di Bolzano [esempio di contratto pubblico]. Secondo il mio parere, l’amministrazione pubblica ha perso il controllo dell’assegnazione delle licenze. Ogni alunno in Alto Adige/Sudtirolo ha un pacchetto di programmi Microsoft. Da Office365 con Word, Excel, PowerPoint ed Onedrive con ±50GB di spazio fino a Minecraft Education Edition c’è tutto incluso (In totale sono 44+ applicazioni).

Però cosa succede quando uno ha finito la scuola e non è più alunno? Perde la licensa?
No, non succede niente.
Un anno fa ho compiuto la maturità e ho ancora accesso su tutti gli applicazioni. Da un punto di vista (soggettivo) sono grato di ancora poter usufruire gli applicazioni, sennò non avrei Word, Excel, Powerpoint che mi servono per vari incarichi. (Se perdessi l’accesso, è probabile che passerei a Libreoffice e principalmente a Linux.)
Da un altro punto di vista (oggettivo), è economicamente contestabile, poiché il mio utilizzo costa persistemente una licenza alla provincia.

Questo era il mio umile contributo su questa tematica.
Cordiali saluti,
Noah

Ein wirklich guter Artikel, der die Finger in die richtige Wunde legt.

Eigentlich müsste dieser Artikel zusammen mit der Antwort auf die Fragen zu endof10/Windows11 gebracht werden.

Dabei kommt ein Aspekt gar nicht zur Sprache: Was alles an Daten abfließt, wenn man Microsoft Produkte verwendet. Die Gier der BigTech, die für ihre AI Entwicklungen Daten von unserem Verhalten braucht, kennt keine Grenzen.

Ein kleines Beispiel dazu: Ich bin Mitglied in einem kleinen Verein, einer ehrenamtlichen Organisation (EO), und wurde vor ca. 2 Jahren gefragt, ob der Verein ein kostenloses Angebot von microsoft Office 365 annehmen soll. Meine Antwort war: wenn ihr das macht, trete ich aus.

Dieses Jahr, ab 1.07. sind alle kostenlosen Angebote ausgelaufen. Wäre der Verein umgestiegen, müsste er jetzt mindesten 2,80€/Monat und User zahlen oder auf die reine online-Lösung, die auch funktional eingeschränkt ist umsteigen. Das bedeutet, alles läuft über die Applikationen bei MS ab, mit entsprechenden Datenausleitungen.

Wahrscheinlich ja. Bei deiner ersten Installation hast du sicher bestätigt, dass du die SW nur so lange nutzen darfst, so lange die Voraussetzungen gelten. Ich kann dies wie folgt begründen:

  1. Ich habe mehreren Lehrpersonen bei der Installation von Windows und MS-Office bei der Installation geholfen und habe diese Einschränkungen gesehen. Auch die Lehrer, mittlerweile im Ruhestand, nutzen die SW ohne Einschränkungen weiter.
  2. Als Schüler oder Student bekommst du die online-Version kostenlos mit geringen Voraussetzungen, ich glaube es reicht bereits eine Mailadresse der Fach- oder Hochschule, wenn diese nicht bereits eigene MS-Angenbote unterbreiten können. Bei der online-Lizenz bist du funktional eingeschränkt und alle deine Daten stehen Microsoft zur Verfügung. Standardmäßig wird in der Cloud gespeichert. Lokal geht auch, aber immer nur mit Speichern unter. Mit den Programmen der Oberschule bist du damit im unberechtigten Vorteil. Der einige Grund, warum Microsoft da nichts unternimmt, liegt wohl daran, dass der Schaden durch schlechte Presse größer wäre. Und du lieferst Daten, da geht es dir wie bei facebook und co, die möglichst lange als lauschende Untermieter in deiner Wohnnung (PC) sein wollen.

Sie nehmen die Daten verarbeiten sie, auch wenn wir uns nicht vorstellen können, wozu das Ganze gut ist. Um ein Gefühl für die enormen Ressourcenaufwand zu bekommen, helfen vielleicht diese Links:

Falls dir die “data broker files” kein Begriff sind, schau mal auf Databroker Files Ein Jahr vorher konnte netzpolitik.org die sogenante xandr-Datei auswerten und die Hintergründe veröffentlichen und am 37c3 präsentieren.

Das sind alles belegbare Fakten. Über den Grund, warum dies nicht mehr bekannt ist und entsprechende Konsequenzen gezogen werden, kann ich nur spekulieren. Wahrscheinlich leben viele Menschen lieber ohne den Aufwand sich damit zu befassen, verbringen dafür viel Zeit in den “unsozialen Medien” und sind gestresst ihren Tagesablauf zu bewältigen, weil sie den Aussagen von Influenzern unbeingt folgen wollen.

Entschuldige die Länge, aber ich musste das mal los werden.

Franz

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Hallo Franz,
das waren plausible Argumente, weshalb Microsoft womöglich die Nutzung der Software nicht unterbindet. Aber wie erwähnt, nur eine Spekulation.

Ich speichere nichts auf der Cloud (als auf OneDrive der Schule), sondern alles lokal auf dem Computer, und auf Windows bin ich mit einem lokalen Account und keinem Microsoft Account angemeldet. Dass Daten trotzdem hin und her verschickt werden, bezweifle ich keineswegs.

Dass ich mal eine AGB unterzeichnete, mit Unterlassungsbedingungen der Nutzungslizenz, wie z.B. der Austritt von der Schule, kann sehr gut sein. Ich kann mich noch gut erinnern, als ich 2023 Office 365 auf meinem neuen Laptop installierte und mir der Installer fragte, ob der Administrator des Schulnetzwerkes auf mein Computer zugreifen darf. Ich musste mittels “opt-out” dagegen stimmen. Ich frage mich, wie viele sich einfach durchgeklickt haben und somit externe Zugänge zu ihren Rechnern geöffnet haben :face_with_peeking_eye:.

Aktuell versuche ich wieder GRUB zum laufen zu bringen, um wieder Linux verwenden zu können. (Nach einem Windows Update ging GRUB nicht mehr und mein PC hat nur noch Windows gebootet)

MfG,
Noah

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Mit Hilfe eines Live-Systems bekommst du das sicher hin. für die meisten Distris gibt es Beschreibungen dazu.

Nach vielen ähnlichen Erfahrungen vermeide ich es Windows auf einer Platte mit anderen Systemen zu betreiben. Selbst wenn du einen Laptop nutzt, also nicht die Möglichkeit von mehreren Platten hast, ist es heutzutage mit usb-nvme-Speichern gut möglich mit mehreren Platten zu arbeiten, die man über das uefi-Bootmenü aufruft.

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Danke Noah und Franz für eure Denkanstöße!

Ich kopiere hier zwei weitere Paragraphe im Artikel die für mich bedeutend sind:

Right now, we’re failing. We’re paying billions for software designed around paper-based workflows from the 1980s. We’re creating dependencies on foreign corporations for basic government functions. We’re organizing work around tools instead of organizing tools around work.

What we need is the political backbone to stop paying for digital dependence and start building digital competence.

Hallo Liste,
Dass in den Schulen Windows und Word etc. gelehrt wird, wird meist damit begründet dass es im Beruf gebraucht wird. Es müssen aber die Schulen sein, die mit dem Umstieg auf freie Software beginnen, oder zumindest aufzeigen, dass es auch andere BS gibt. Die italienischen Schulen gehen ja mit gutem Beispiel voran.
Persönlich nütze ich Windows 32Bit noch für AUTOCADLT, Ahnenblatt, Quattro Pro und SeeYou (zur Auswertung von Streckenflügen im Segelflug). Natürlich immer offline. Vom dual boot bin ich abgekommen. Wenn man ältere Rechner hat, finde ich es praktischer Win auf einem zweiten Rechner zu haben. Gut finde ich auch die DOSBOX. So eine Emulation gibt es für Win leider nicht. Was man mit Wine machen kann weiß ich allerdings nicht.
Grüsse aus Terlan
Hans