fuss13-Installation mit lvm - rsync-Fehler

Bei meiner Neuinstallation wollte ich eine eigene home-Partition anlegen und weil die Flexibilität mit dem logical volume manager (LVM) erheblich ist, sollten die Partitionen vom LVM verwaltet werden.
Fuss13 hat als Installer den calameres in der Version 3.3.14.

Ich kam an diversen Stellen nicht weiter, dazu werde ich eigene Berichte erstellen.

Aktuelle Vorgehensweise:

  • fuss13 bekommt eine ganze Platte
  • mit einem aktiven fuss12-System bereite ich die Platte mit formatierten Partitionen als LV vor, dass bei der Installation nur noch die Einhängepunkte angegeben werden müssen.
  • Auch die Verwendung dieser vorbereiteten Partitionen in Calamares hat zu mehreren Abbrüchen geführt. Details werden hier später verlinkt.

Das Ergebnis zeigt eine nicht auf den 1. Blick verständliche Zuordnung von einer gewissen Komplexität:

Die manuelle Partitionierung zeigt 2 Sichten auf eine Festplatte

  • sda1 ist die EFI-Partition
  • sda2 der Rest der Platte als physical Volume angelegt
  • die Festplatte /dev/fuss13 ist die volume group, mit
  • den logical Volumes home, root, swap

Jetzt beim Schreiben des Artikels stelle ich einen Widerspruch fest, denn ich habe immer “beibehalten” und nicht “formatieren” angegeben.

Die Zusammenfassung sagt aus, dass calamares nur die “/”-Partition übernimmt, die andern neu formatiert. Entweder die Hitze spielt mir einen Streich oder calamares tut nicht, was es soll. Da werde ich ein Update später einfügen.

Die Installation bricht dann schnell ab mit folgenden Fehler:

Zusatzinformationen:

  • Den Hash der iso im Stick überprüft, er stimmt.
  • Bisher hatte ich immer Fehler beim Anlegen/Ändern/löschen von Partitionen/LV, VG.
  • Es gibt keine Verzeichnisse oder Dateien durch die Installation auf den 3 Partitionen.

Es hat noch niemand geantwortet, deshalb, hänge ich die die Ergebnisse der Wiederholung des Tests an, statt mir selbst zu antworten.

Der Zustand der Partitionen vor der Installation:

root@fuss:/home/user# lsblk
NAME            MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
loop0             7:0    0   7,5G  1 loop /run/live/rootfs/filesystem.squashfs
sda               8:0    0 476,9G  0 disk 
├─sda1            8:1    0   300M  0 part 
└─sda2            8:2    0 476,6G  0 part 
  ├─fuss13-root 254:0    0   100G  0 lvm  
  ├─fuss13-home 254:1    0   300G  0 lvm  
  └─fuss13-swap 254:2    0    34G  0 lvm  
sdb               8:16   1  28,9G  0 disk 
├─sdb1            8:17   1   8,4G  0 part /run/live/medium
└─sdb2            8:18   1   3,2M  0 part 
mmcblk0         179:0    0  29,1G  0 disk 
├─mmcblk0p1     179:1    0   512M  0 part 
└─mmcblk0p2     179:2    0  26,6G  0 part 
nvme0n1         259:0    0 465,8G  0 disk 
├─nvme0n1p1     259:1    0   300M  0 part 
├─nvme0n1p2     259:2    0 432,1G  0 part 
└─nvme0n1p3     259:3    0  33,3G  0 part 
mmcblk0boot0    179:256  0     4M  1 disk 
mmcblk0boot1    179:512  0     4M  1 disk 
root@fuss:/mnt# lvscan -v
  ACTIVE            '/dev/fuss13/root' [100,00 GiB] inherit
  ACTIVE            '/dev/fuss13/home' [300,00 GiB] inherit
  ACTIVE            '/dev/fuss13/swap' [34,00 GiB] inherit

Bis auf swap sind alle Partitionen vorher formatiert und bei der Installation wurde nur der Einhängepunkt geändert, nachfolgend am Beispiel home.

Die Zusammenfassung sieht es anders, da wird behauptet, dass die home-Partition und die /boot/efi neu formatiert werden.

Nach dem Abbruch durch den rsync-Fehler stellt sich folgender Zustand ein:

root@fuss:/tmp/calamares-root-til6c_ks/boot/efi# lsblk
NAME         MAJ:MIN RM   SIZE RO TYPE MOUNTPOINTS
loop0          7:0    0   7,5G  1 loop /run/live/rootfs/filesystem.squashfs
sda            8:0    0 476,9G  0 disk 
├─sda1         8:1    0   300M  0 part /tmp/calamares-root-til6c_ks/boot/efi
└─sda2         8:2    0 476,6G  0 part 
sdb            8:16   1  28,9G  0 disk 
├─sdb1         8:17   1   8,4G  0 part /run/live/medium
└─sdb2         8:18   1   3,2M  0 part 
mmcblk0      179:0    0  29,1G  0 disk 
├─mmcblk0p1  179:1    0   512M  0 part 
└─mmcblk0p2  179:2    0  26,6G  0 part 
nvme0n1      259:0    0 465,8G  0 disk 
├─nvme0n1p1  259:1    0   300M  0 part 
├─nvme0n1p2  259:2    0 432,1G  0 part /mnt/fuss12
└─nvme0n1p3  259:3    0  33,3G  0 part 
mmcblk0boot0 179:256  0     4M  1 disk 
mmcblk0boot1 179:512  0     4M  1 disk 
root@fuss:/tmp/calamares-root-til6c_ks/boot/efi# lvscan -v
File descriptor 8 (pipe:[50833]) leaked on lvscan invocation. Parent PID 14822: /bin/bash
File descriptor 10 (pipe:[50834]) leaked on lvscan invocation. Parent PID 14822: /bin/bash
  inactive          '/dev/fuss13/root' [100,00 GiB] inherit
  inactive          '/dev/fuss13/home' [300,00 GiB] inherit
  inactive          '/dev/fuss13/swap' [34,00 GiB] inherit
root@fuss:/tmp/calamares-root-til6c_ks/boot/efi# ls -l
insgesamt 0

@paolo.dongilli : Ich habe den Ordner unter /root/.cache/calamares gesichert, darunter ist auch die Datei session.log, die mir mehr Fragen aufwirft als zur Lösung beisteuert.